Investition in Sterbegeldversicherung rentiert sich

Jeder von uns ist früher oder später vom Tod betroffen. Daher ist es sehr sinnvoll, sich Gedanken über die Finanzierung der Bestattung zu machen. Eine Erdbestattung kostet im Durchschnitt schon 5.000 Euro (wobei die Kosten sehr vom Bestattungsinstitut und den örtlichen Friedhofssätzen abhängen). Ein aufwendiger Grabstein, die folgende Grabmahlpflege und eine umfassende Trauerfeier ist da noch gar nicht mit eingerechnet.

Vor dem Hintergrund, dass eine private Sterbegeld Absicherung ab dem 40. Lebensjahr bis ins hohe Alter abgeschlossen werden kann, wird schon schnell der Vorzug der Sterbegeldversicherung klar. Stirbt z. B. ein Mensch lange vor der durchschnittlichen Lebenserwartung, wird den Hinterbliebenen das vereinbarte Sterbegeld ausgezahlt. Die Summe der Beitragssätze ist dann deutlich niedriger als die Versicherungssumme. Darüber hinaus gibt es auch noch bei vielen Tarifen die Möglichkeit für den Fall des Unfalltodes eine Verdopplung des Sterbegeldes zu zahlen. Eine Zusatzklausel, die sehr sinnvoll ist, da vom unerwarteten Unfalltod die hinterbliebene Familie, womöglich sogar noch mit kleinen Kindern, auch finanziell sehr stark vom Lust eines Elternteils betroffen sein kann.  Lebt ein Mensch dagegen sehr lange, wird zumindest nicht mehr eingezahlt als am Ende dabei heraus kommt, da die Beitragszahlung automatisch mit dem 85. Lebensjahr eingefroren wird und keine weitere Beitragszahlungen mehr zu zahlen sind.

An Hand von Rechenbeispielen wird sehr schnell deutlich, warum die Investition in eine Sterbegeldversicherung nie verlorenes Geld ist. Schließt z. B. ein 45jähriger bei der Ideal eine Sterbegeldversicherung  über ein Sterbegeld in Höhe von 7.500 Euro ab, beträgt der monatliche Beitragssatz 26,34 Euro, summiert auf das Jahr ergibt das 316,08 Euro. Das ist wahrlich viel Geld für eine Versicherung, doch es sollte folgendes bedacht werden: Verstirbt der Versicherte mit z. B. 60 Jahren in Folge einer Krankheit, wurde zwar insgesamt 4741,2 Euro eigezahlt, auf der anderen Seite erhalten die Familienangehörigen oder die im Tarif bestimmte Person das Sterbegeld in Höhe von 7.500 Euro. Schließt dagegen z. B. ein 80jähriger eine Sterbegeldversicherung ab, um zu gewährleisten, dass die Beisetzung nach seinen Wünschen abläuft, wird ein Monatsbeitrag von 180,62 Euro fällig, also 2167,44 Euro im Jahr.

Es gibt zwar durchaus bessere Möglichkeiten sein Geld “anzulegen”, wenn man auf die Rendite schaut. Das sollte jedoch nicht bei einer Sterbegeldversicherung im Vordergrund stehen, sondern vielmehr moralische Aspekte. Nur eine Sterbegeldversicherung bewahrt Familienangehörige vor den hohen Kosten der Beisetzung und leistet ein Leben lang, was bei Investitionen in Anlagen, Abschluss einer Lebensversicherung oder dem eigenen Sparen nicht gewährleistet ist.

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